Die Familie der Pelikane
Pelikane gehören zur Familie Pelecanidae, die ein Teil der Ordnung Suliformes darstellt. Diese Familie umfasst heute sechs Arten, wobei die bekannteste Art sicherlich das Europäische Pelikan ist (Pelecanus crispus). Die Pelikane sind in vielen Teilen der Welt anzutreffen und können sowohl im Süß- als auch im Salzwasser leben.
Die pelican-casino-online.de Größe und das Aussehen
Pelikane zeichnen sich durch ihre enorme Körpergröße aus. Der Europäische Pelikan kann bis zu 180 cm an Länge reichen, während sein Gewicht bis zu 9 kg betragen kann. Die Flügel sind sehr breit und haben eine Länge von bis zu 3 Metern bei einem Spannweite von über zwei Metern. Das Gesicht des Pelikans ist durch einen langen Schnabel gekennzeichnet, der aus seinem Unterkiefer ragt.
Ernährung
Die Haupternaehrungsquelle der Pelikane besteht in Fischen, die sie im Wasser fangen. Um diese Beute zu erwischen, verwenden sie eine einzigartige Methode: Sie tauchen mit ihrem Schnabel tief unter und greifen dabei nach Haken oder Klauen an, um den Fisch aufzubekommen. Eine weitere Strategie besteht darin, dass mehrere Pelikane gemeinsam Fische angreifen.
Arten der Pelikane
Bisher wurden insgesamt sechs Arten von Pelikanen identifiziert:
- Europäischer Pelikan (Pelecanus crispus) : Er ist eine der größten bekannten Vogelart und ist in Europa, Nordafrika und Nordasien anzutreffen.
- Afrikanischer Fischpelikan (Pelecanus rufescens) : Diese Art ist auf Afrika beschränkt.
- Kolumbianische Pelikan (Pelecanus thagus) : In Südamerika und der Karibik lebt diese Art in Küstennähe.
- Australischer Fischpelikan (Pelecanoides capensis) : Auch bekannt als Kap-Pelikan, ist er auf dem südafrikanischen Festland sowie östlich davon angetroffen.
Haus- und Nestbau
Pelikane bauen ihre Nester aus Zweigen. Diese können riesig sein und manchmal bis zu 4 Meter im Durchmesser erreichen.
Die Brutzeit reicht von Mai bis Oktober, in der Regel etwa drei Monate nach dem Paarungsmonat März/April.
Schutzstatus
Viele Pelikanarten stehen unter Schutz. Die Europäische Union hat den Europäischen Pelikan als gefährdete Art eingestuft und setzt entsprechende Maßnahmen um, um seine Population zu erhöhen.
In anderen Teilen der Welt wird ebenfalls gearbeitet, um die Arten der Pelikane besser vor Beutegreifen durch Menschen zu schützen. Wichtig ist es daher, im Falle eines Nistplatzes in nächster Nähe sich an Ort und Stelle aufzuhalten oder dem Vogel weit genug wegzustehen.
In den letzten Jahren kam jedoch auch eine gute Nachricht: Die Populationszahlen der Pelikane sind stetig steigend. Der Europäische Pelikan ist nun wieder die häufigste Pelikanart in Europa und einige Regionen haben sogar Wiederansiedlungen bemerkt.
Zahlreiche Beobachtungsstationen
Pelikane bieten den Menschen das einzigartige Erlebnis, sie in der Natur beobachten zu können. Dazu bietet es sich an, die verschiedensten Möglichkeiten auszuprobieren und verschiedene Regionen anzusteuern.
Man kann sich an verschiedenen Orten aufrechterhalten oder sich auf einem Boot niederlassen, um genauer beobachtet werden zu können.
Die Besuche dieser Begegnungen bieten ein einzigartiges Erlebnis. Sogar in der Nähe von städtischen Gebieten könnte man diese Vögel mit Glück erspähen.
Insgesamt sind Pelikane sehr spezifische und auffallende Tiere, die besonders durch ihre riesigen Größe, ihren langen Schnabel und ihr tiefblaue Gesichtsfarbe erkennbar sind. Sie bauen riesige Nester aus Zweigen, ernähren sich vorwiegend von Fischen und leben in den Gebieten der Welt mit warmem Klima.
Eines ist sicher: Der Pelikan gehört zu den spannenden Themen für alle Naturfreunde.